Der Burgenländische Landtag

Der Landtag ist das zentrale Gesetzgebungsorgan im parlamentarischen System des Landes. Zu den Aufgaben des Landtages zählen neben der Gesetzgebung (Legislative) auch verschiedene Kontrollrechte nach Maßgabe der Landesverfassung.

Der Burgenländische Landtag besteht aus 36 Mitgliedern, die aufgrund einer gleichen, unmittelbaren, freien, geheimen und persönlichen Verhältniswahl vom Landesvolk auf fünf Jahre gewählt werden und bei ihrer Tätigkeit als Abgeordnete an keinen Auftrag gebunden sind.

Der Sitz des Landtages ist Eisenstadt. Nach seiner Konstituierung tritt der Landtag während der Tagung zu öffentlichen Sitzungen im Landtagssitzungssaal zusammen, dazwischen tagen die Ausschüsse des Landtages.

Die Abgeordneten wählen aus ihren Reihen die Präsidenten des Landtages. Die Abgeordneten der gleichen wahlwerbenden Partei haben das Recht sich zu Klubs zusammenzuschließen. Jeder Klub wählt einen Obmann.

Die Präsidenten des Landtages bilden zusammen mit den Obmännern der Klubs die Präsidialkonferenz.